Mercosur

migracion

(Amerika 21 2016)

Am ersten Januar 1995 schuf Paraguay mit Brasilien, Argentinien und Uruguay den wirtschaftlichen und in zunehmend auch politischen Bund Mercosur. In den Jahren 2012/13 wurde auch Venezuela aufgenommen. Bolivien befindet sich noch im Aufnahmeprozess. Für Paraguay ist die Integration in den gemeinsamen Markt eine Chance seine großen Nachbarn wirtschaftlich aufzuholen. Im Jahr 2015 wurde über eine Entpolitisierung diskutiert. Seit dem Jahr 2004 befindet sich der Sitz des ständigen Schiedsgerichts in Asunción. (vgl. Auswärtiges Amt 2016) Zusätzlich zu den Mitgliedsstaaten gibt es auch assoziierte Staaten, zu denen Chile, Kolumbien, Ekuador, Guayana, Peru und Surinam zählen. Mit diesen Ländern wird Freihandel betrieben, zudem haben sie ein Teilnahmerecht bei Sitzungen.

 

 

Mitgliedsstaaten des Mercosur (Mercosur 2016)

 

Die Ziele des Mercosur sind die Integration in einen gemeinsamen Markt, trotz des Freihandels erfüllt der Mercosur aber auch eine soziale Aufgabe: die Asymmetrien zwischen den Mitgliedsstaaten sollen reduziert werden. Die Region ist vielseitig – Wasser, Biodiversität, fruchtbare Böden etc – sowie die fast 300 Mio. Bewohner, mit verschiedenen Kulturen, Ethnien, Religionen und Sprachen. Der Mercosur soll auch das friedliche Zusammenleben und die Entwicklung der Region fördern. Die Amts- und Arbeitssprachen sind Spanisch und Portugiesisch. (vgl. Mercosur 2016)

 

Quellen:

 

Auswärtiges Amt. 2016. „Paraguay – Außenpolitik“. 2016. <http://www.auswaertiges-amt.de/            DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Paraguay/Aussenpolitik_node.html>     (14.09.2016).

Mercosur. 2016. „En pocas palabras”. <http://www.mercosur.int/innovaportal/v/3862/2/ innova.front/en-pocas-palabras> (14.09.16).

Abbildung:

 

Mercosur. 2016. „En pocas palabras”. <http://www.mercosur.int/innovaportal/v/3862/    2/innova.front/en-pocas-palabras> (14.09.16).

Amerika 21. 2016. <https://amerika21.de/> (4.10.16).