Treffen zwischen Paraguay und Polen

Vorstellung der Kandidatur Polens für den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen.

Am 25. April 2019 veranstaltete die Botschaft von Paraguay in der Bundesrepublik Deutschland, mit der Republik Polen, ein Treffen zwischen dem Geschäftsträger a.i. Gesandte Roberto Maidana, dem Leiter der Konsularabteilung und zweite Sekretär Aníbal Zarza und Botschafter Remigiusz Henczel, in Begleitung der Botschaftsrätin Monika Ekler, von der Abteilung der Vereinten Nationen und Menschenrechte des Außenministeriums Polens.

 

Von rechts nach links Botschafter Remigiusz Henczel, die erste Beraterin Monika Ekler und Minister Roberto Maidana.

 

Die polnische Delegation stellte ihre Kandidatur als Mitglied des Menschenrechtsrats der Organisation der Vereinten Nationen für den Zeitraum 2020-2022 vor. Es wurde ein Dokument namens „Pro Memoria“ vorgelegt, dass die Ziele der polnischen Regierung in diesem Gremium des Universalen Systems zum Schutz der Menschenrechte enthält.

Die Delegation von Paraguay, betonte die Bedeutung der derzeitigen Beziehungen, insbesondere in Bezug auf politische und wirtschaftliche Angelegenheiten, sowie die wichtige Verbindung zwischen beiden Ländern seit der Ankunft polnischer Migranten zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Erwähnt wurde das Treffen mit der Polnischen Handelskammer im Juli 2018, in dem die Möglichkeit des Austauschs von Geschäftsbesuchen diskutiert wurde, um Investitionsmöglichkeiten zwischen den beiden Ländern zu erkunden. Der für Ende Mai 2019 geplante Besuch der Ministerin des Nationalen Sekretariats für Sport, I. E. Irma Fátima Morales Agüero, in der Republik Polen wurde mit dem Ziel angekündigt, Arbeitstreffen in diesem Land abzuhalten und ein Memorandum of Understanding über Sportfragen zu unterzeichnen.

Die von den Delegationen erzielten Vereinbarungen, beziehen sich auf das Interesse, Maßnahmen zur Durchführung der zweiten Tagung des Mechanismus für politische Konsultationen, in Asunción oder Warschau zu ergreifen und auf die Zusage, der Kandidatur Polens, dem Menschenrechtsrat (HRC) der Vereinten Nationen für den Zeitraum 2020-2022 vorzulegen. Das Treffen zwischen den genannten Behörden war für die Annäherung zwischen den beiden Republiken von entscheidender Bedeutung, damit die Regierungsziele zum Nutzen beider Nationen verwirklicht werden können.